40 Tage und 40 Nächte

Webdesigner Matt kommt über die Trennung von seiner Freundin Nicole nicht hinweg. Sein Bruder, ein katholischer Priester, bringt ihn auf die Idee 40 Tage und Nächte jeglichem Sex zu entsagen, um dadurch Ruhe in sein angeschlagenes Nervenkostüm zu bringen. Direkt am zweiten Tag seines selbstauferlegten Zöllibats, trifft er in einem Waschsalon die süße Erica. Matt erzählt ihr natürlich nichts von seiner schwierigen Aufgabe und so stößt sie selbst auf die Web-Site von einem von Matts Kollegen, der Wetten für Matts Scheitern annimmt. (sir)

Film-Info

Filmstart:
30.05.2002
Entstehungsjahr:
2002
Regie:
Michael Lehmann
Genre:
Komödie & Liebesfilm
Land:
USA
Schauspieler:
Adam Trese, Emmanuelle Vaugier, Josh Hartnett, Paulo Costanzo, Shannyn Sossamon

40 Tage und 40 Nächte

Spielzeiten in Hoppegarten und Umgebung

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Lügen haben lange Beine
Lügen haben lange Beine
Intelligente, äußerlich unscheinbare Frau verliebt sich am Telefon in einen Mann, traut sich aber nicht, ihm persönlich gegenüberzutreten: Sie hält sich für häßlich und meint, ihn dann sofort wieder zu verlieren. Darum schickt sie zum Rendezvous ihre Freundin, ein großes, blondes Model. Das sorgt nun für Verwirrungen. Stoff also für eine harmlose, romantische kleine Komödie. Leider hapert es an der Umsetzung. Es geht damit los, daß alle Hauptrollen fehlbesetzt sind. Uma Thurman muß das schöne Model so schmerzhaft dumm spielen und ist dabei so unattraktiv fotografiert, magersüchtig, unausgeschlafen, mit spisseligen Haaren, daß ihr kein Mensch abnimmt, daß sich ein Mann aufgrund ihres Aussehens in sie verliebt. Janeane Garofalo dagegen (bekannt geworden als Winona Ryders Freundin in "Reality Bites - Voll das Leben") wird zwar von der Kamera kleiner und pummeliger gemacht, als sie eigentlich ist, kommt aber trotzdem von Anfang an als die hübschere der beiden 'rüber, allerdings nicht soo intelligent, wie es die Story erfordert, und warum sie mit ihrer Radiosendung über Katzen und Hunde so rasend erfolgreich sein soll, wird auch nicht plausibel. Der männliche Protagonist schließlich, gespielt von Ben Chaplin, stolpert so tumb durch den Film, daß man ihm den sensiblen, intellektuellen Künstlertypen, der sich am Ende für die wahre, von Äußerlichkeiten unabhängige Liebe entscheidet, nicht abnimmt. Einziger Lichtblick der Besetzungsliste: Die sehr nett dressierte Dogge, die sogar Rollschuh laufen kann. Wegen der hektischen Bemühtheit der Inszenierung kommen weder Romantik noch Komik auf. Die zahlreichen Bonmots erwecken in der deutschen Synchronisation kaum ein müdes Lächeln. Vielleicht sind sie im Original witzig. JA