Vom Traum, unsinkbar zu sein

In VOM TRAUM, UNSINKBAR ZU SEIN erzählt der Rostocker Regisseur Tom Fröhlich eine Heimatgeschichte auf dem Meer. In ihrer Blu?tezeit umfasste die Flotte der DDR-Hochseefischer(ei) u?ber 100 Schiffe - die größte die je unter deutscher Flagge fuhr. In 40 Jahren Großrederei ging kein einziges Schiff auf See verloren. Heute existieren nur noch wenige dieser stählernen Kolosse. Vier von ihnen hat Tom Fröhlich aufgespu?rt: Vor Grönland, in einem spanischen Hafen, auf einem dänischen Schrottplatz und im Hamburger Hafen. Sie sind die letzten Zeugen einer untergegangenen Arbeitswelt und zugleich lebendige Orte, an denen auch heute noch gearbeitet, gelebt und erinnert wird. Erzählt von Charly Hübner. (Quelle: Verleih)

Film-Info

Filmstart:
01.01.1970
Entstehungsjahr:
2025
Regie:
Tom Fröhlich
Genre:
Dokumentarfilm
Land:
Deutschland

Weitere Filme

von Tom Fröhlich

Das perfekte Schwarz

Dokumentarfilm

Das perfekte Schwarz
Die Geschichte beginnt mit dem Blick durch ein riesiges Teleskop im Thüringer Wald. Nachtschicht für Dr. Eike Günther. Der Astrophysiker hat sich auf die Entdeckung erdähnlicher Planeten spezialisiert - das perfekte Schwarz kann er definieren, aber nie finden. Denn physikalisch gibt es Schwarz nur als Definition auf dem Papier. Es ist der Moment in welchem Menschen ihre Masken fallen lassen. Ein Moment von Liebe. Kurz nachdem Gerhard Wiesbeck diesen Satz beendet, widmet er sich wieder dem komplett schwarzen Muster, dass er auf den Rücken seines Gegenüber tätowiert. Wiesbeck färbt Körper komplett schwarz. Auch in den Tiefen unserer Ozeane, dort wo kein Licht hinfällt, gibt es Leben. Und Meeresbiologen wie Prof. Dr Antje Boetius erforschen es. Die schwarze Tiefe ist ihr Zuhause. Schwarz hören. Einige wenige Synästhesisten können Farben mit Tönen verknüpfen. So selten schon die Verbindung von Gefühlen mit Farben ist, so einzigartig ist dieses Hören von Farben. Katja Krüger hat diese Fähigkeit. Und als Musikerin kann sie ihn hörbar machen diesen Ton, auch wenn nur sie ihn fühlt. Wenn man sein Leben dem Tod widmet - dann lebt man im Schwarz. Völlig falsch sagt Dorothea Stockmar, Künstlerin und ehemaliger Teil der Hospizbewegung. Trauer und Tod sind bunt - so wie alles bunt ist was zum Leben gehört. Das perfekte Schwarz ist viel wichtiger als Leben oder Tod, es gibt uns die Chance etwas zu sehen, weil es Allem die Kontur gibt. Was ist das perfekte Schwarz? Die Antwort darauf ist vielleicht die, dass es keine gibt. Die Sinnsuche der Protagonisten dient als Metapher für all die Momente, in denen wir die Antwort zu kennen denken. (Quelle: Neue Celluloid Fabrik )
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Ein Knall. Stille. Sirenen. Fensterscheiben wackeln. Doch die Nadel sticht weiter Tinte unter die Haut. Ink of Yam erzählt Geschichten aus einem der ältesten Tattoo-Studios in Jerusalem. (Quelle: Verleih)