Wir, die Wolfs (OmU)

Eine Familie in Ecuador blickt stolz auf ihren deutschen Vorfahren, den Forscher Theodor Wolf. Noch heute tragen Straßen, Vulkane und eine Insel in Ecuador seinen Namen, sogar der kleinste Tintenfisch der Welt wurde nach ihm benannt: Octopus wolfi. 100 Jahre nach seinem Tod kommt ans Licht: Wolf hat seine Kinder in Ecuador in Deutschland nie erwähnt. Der weiße Fleck in der Familiengeschichte wirft Fragen auf und erschüttert die Identität der Nachfahren. War Wolf wirklich der Held, als der er erinnert wird? Und was bedeutet das für die Familie? Wolfs Ururenkel, der Filmemacher Darío Aguirre, begibt sich auf Spurensuche. Er folgt Wolfs Memoiren, entdeckt Fotos und Landkarten und trifft auf immer neue Verwandte in aller Welt. Allmählich entsteht ein neues Bild des Familienidols - und im Schatten davon das einer indigenen Ururgroßmutter, über die bis heute geschwiegen wird. Mit erzählerischer Leichtigkeit widmet sich der Film komplexen Themen und universellen Sehnsüchten: Zugehörigkeit, Herkunft, Identität. Ein berührender Film über die hellen und dunklen Seiten einer Familie und eines Mannes, aber auch über eine koloniale Vergangenheit, die bis heute nachwirkt. (Quelle: Verleih)

Film-Info

Filmstart:
22.01.2026
Entstehungsjahr:
2026
Regie:
Dario Aguirre
Genre:
Dokumentarfilm
Land:
Deutschland
Andere Film-, Format- und Sprachvarianten Wir, die Wolfs

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von Dario Aguirre

Wir, die Wolfs

Dokumentarfilm

Wir, die Wolfs
Eine Familie in Ecuador blickt stolz auf ihren deutschen Vorfahren, den Forscher Theodor Wolf. Noch heute tragen Straßen, Vulkane und eine Insel in Ecuador seinen Namen, sogar der kleinste Tintenfisch der Welt wurde nach ihm benannt: Octopus wolfi. 100 Jahre nach seinem Tod kommt ans Licht: Wolf hat seine Kinder in Ecuador in Deutschland nie erwähnt. Der weiße Fleck in der Familiengeschichte wirft Fragen auf und erschüttert die Identität der Nachfahren. War Wolf wirklich der Held, als der er erinnert wird? Und was bedeutet das für die Familie? Wolfs Ururenkel, der Filmemacher Darío Aguirre, begibt sich auf Spurensuche. Er folgt Wolfs Memoiren, entdeckt Fotos und Landkarten und trifft auf immer neue Verwandte in aller Welt. Allmählich entsteht ein neues Bild des Familienidols - und im Schatten davon das einer indigenen Ururgroßmutter, über die bis heute geschwiegen wird. Mit erzählerischer Leichtigkeit widmet sich der Film komplexen Themen und universellen Sehnsüchten: Zugehörigkeit, Herkunft, Identität. Ein berührender Film über die hellen und dunklen Seiten einer Familie und eines Mannes, aber auch über eine koloniale Vergangenheit, die bis heute nachwirkt. (Quelle: Verleih)
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Dokumentarfilm

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