Antigone (OmU)

Nach dem Mord an ihren Eltern finden Antigone, ihre Schwester Ismène, ihre Brüder Étéocle und Polynice und ihre Großmutter Ménécée Zuflucht in Montreal. Sie führen ein ruhiges, bescheidenes Leben in einer winzigen Wohnung in einem Arbeiterviertel. Antigone (meisterhaft gespielt von Nahéma Ricci in ihrer ersten Hauptrolle) ist eine Einser-Schülerin, die zudem auch die Familie zusammenhält. Die Tragödie schlägt zu, als Étéocle bei der Verhaftung von Polynice, einem kleinen Drogendealer, zu Unrecht von der Polizei niedergeschossen wird. Motiviert durch ihr Pflichtgefühl gegenüber ihrer Familie, beschließt Antigone, ihre eigene Zukunft zu gefährden, um die ihrer Familie zu bewahren. Packend, kraftvoll und sehr modern adaptiert die Regisseurin die griechische Tragödie und verortet sie im zeitgenössischen Montreal. Das jüngste Werk der preisgekrönten Filmemacherin Sophie Deraspe aus Québéc ist ein mitfühlendes Familiendrama, das sich nicht mit der Anklage gegen die gegenwärtige Flüchtlings- und Einwanderungserfahrung in Nordamerika zurückhält.

Film-Info

Filmstart:
07.10.2020
Entstehungsjahr:
2019
Regie:
Sophie Deraspe
Genre:
Drama
Land:
Kanada
Schauspieler:
Rawad El-Zein, Antoine DesRochers, Nahéma Ricci
Andere Film-, Format- und Sprachvarianten Antigone Antigone Antigone Antigone

Weitere Filme

von Sophie Deraspe

Hirten

Drama

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Werbetexter Mathyas (Félix-Antoine Duval) reicht es. Nach einem stressbedingten Zusammenbruch lässt er Montréal und seine Karriere hinter sich, um sich ohne Plan in der Provence wiederzufinden. Was er dort sieht, lässt ihn nicht mehr los: ein Leben nah an der Natur, weit weg von Deadlines und Slogans. Er will Schäfer werden. Dass er davon keine Ahnung hat, stört ihn weniger als die Schafe. Die Realität der Hirtenwelt ist jedoch alles andere als romantisches Idyll: Wölfe, Stürme, die stumme Skepsis der einheimischen Bauern lassen Mathyas schnell an sich zweifeln. Als er Élise (Solène Rigot) begegnet, einer Verwaltungsbeamtin, die kurzerhand ihren Job hinwirft, nimmt sein Abenteuer eine neue Richtung: Gemeinsam wagen sie das Unwahrscheinliche - einen ganzen Sommer mit einer Herde von 827 Schafen hoch in den Provenzalischen Alpen, auf sich allein gestellt. Inspiriert vom autobiografischen Roman "Wo kommst du her, Hirte?" ("D'où viens-tu, berger?") von Mathyas Lefebure dekonstruiert HIRTEN den Aussteigertraum und erfüllt ihn zugleich. Rau, poetisch und bildgewaltig erzählt Regisseurin Sophie Deraspe von der universalen Sehnsucht nach einem Leben im Einklang mit sich selbst und der Natur. (Quelle: Verleih)
Antigone

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Nach dem Mord an ihren Eltern finden Antigone, ihre Schwester Ismène, ihre Brüder Étéocle und Polynice und ihre Großmutter Ménécée Zuflucht in Montreal. Sie führen ein ruhiges, bescheidenes Leben in einer winzigen Wohnung in einem Arbeiterviertel. Antigone (meisterhaft gespielt von Nahéma Ricci in ihrer ersten Hauptrolle) ist eine Einser-Schülerin, die zudem auch die Familie zusammenhält. Die Tragödie schlägt zu, als Étéocle bei der Verhaftung von Polynice, einem kleinen Drogendealer, zu Unrecht von der Polizei niedergeschossen wird. Motiviert durch ihr Pflichtgefühl gegenüber ihrer Familie, beschließt Antigone, ihre eigene Zukunft zu gefährden, um die ihrer Familie zu bewahren. Packend, kraftvoll und sehr modern adaptiert die Regisseurin die griechische Tragödie und verortet sie im zeitgenössischen Montreal. Das jüngste Werk der preisgekrönten Filmemacherin Sophie Deraspe aus Québéc ist ein mitfühlendes Familiendrama, das sich nicht mit der Anklage gegen die gegenwärtige Flüchtlings- und Einwanderungserfahrung in Nordamerika zurückhält.