Yalda (OmU)

"Nehmen Sie per Textnachricht an unserem Gewinnspiel teil. Hat Maryam Komijani es verdient, dass man ihr vergibt und sie begnadigt wird? Senden Sie 1 für Ja, 2 für nein." Die Kameras und Scheinwerfer sind alle auf Position. Ein letzter Blick des Moderators auf seine Notizen. Die letzten Sekunden des Intros ziehen vorbei - 5, 4, 3, 2, 1 - dann wird die Fernseh-Show live geschaltet - ausgerechnet am Yalda-Feiertag, der persischen Wintersonnenwende. An diesem Abend ist Maryam zu Gast, eine zum Tode verurteilte junge Frau. Ihr gegenüber im Studio sitzt Mona, die immer wie eine große Schwester für sie war. Maryam hat mit Monas Vater in einer Zeitehe gelebt. Jetzt ist sie des Mordes an ihm angeklagt. Vor laufender Kamera und Millionen von Zuschauern, muss Maryam um Vergebung und um ihr Leben kämpfen. In Anspielung auf eine beliebte Iranische Fernsehshow, inszeniert der iranische Filmemacher Massoud Bakhshi (A RESPECTABLE FAMILY) das TV-Studio als Bühne für ein dramatisches Kammerspiel, das hinter dem persönlichen Schicksal seiner Hauptfiguren auch die gesellschaftliche Dimension der Geschichte offenlegt. (Quelle: Verleih)

Film-Info

Filmstart:
27.08.2020
Entstehungsjahr:
2019
Regie:
Massoud Bakhshi
Genre:
Drama
Land:
Frankreich
Schauspieler:
Sadaf Asgari, Behnaz Jafari, Babak Karimi, Fereshte Sadre Orafaiy, Forough Ghajabagli, Arman Darvish
Andere Film-, Format- und Sprachvarianten Yalda

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In Teheran wachsen die Schwestern Mahya und Zahra als unbeschwerte junge Mädchen auf: Sie schaukeln auf dem Spielplatz, spielen mit Barbies und treiben Unfug. Doch die vielen Einschränkungen, die ihnen die Gesellschaft auferlegt, schleichen sich nach und nach über ihre traditionelle Familie in ihr Leben ein. Mit den ersten Anzeichen der Pubertät wird das Kopftuch aus dem Schrank geholt, ihre Großmutter erzählt ihnen religiöse Geschichten und plötzlich sind alle möglichen lustigen Dinge "sündhaft". Gleichzeitig entwickeln sich die Schwestern - zu denen später im Film noch eine dritte Schwester, Maleka, hinzukommt - zu kritischen, sozial engagierten jungen Frauen. Ihr Onkel, der Filmemacher Massoud Bakhshi, begleitet sie von ihrer frühen Kindheit im Jahr 2007 bis zur Gegenwart, 18 Jahre später. In dieser Rahmenhandlung zeigt er den mittlerweile erwachsenen Frauen sein Filmmaterial. Bakhshi nutzt optische Tricks, um Einschränkungen hinsichtlich der Sichtbarkeit von Frauenhaaren oder Körperkonturen zu umgehen, während er dokumentiert, wie die Schwestern lernen, für ihre Rechte und ihre Freiheit einzustehen und zu kämpfen. (Quelle: Verleih)
Yalda

Drama

Yalda
"Nehmen Sie per Textnachricht an unserem Gewinnspiel teil. Hat Maryam Komijani es verdient, dass man ihr vergibt und sie begnadigt wird? Senden Sie 1 für Ja, 2 für nein." Die Kameras und Scheinwerfer sind alle auf Position. Ein letzter Blick des Moderators auf seine Notizen. Die letzten Sekunden des Intros ziehen vorbei - 5, 4, 3, 2, 1 - dann wird die Fernseh-Show live geschaltet - ausgerechnet am Yalda-Feiertag, der persischen Wintersonnenwende. An diesem Abend ist Maryam zu Gast, eine zum Tode verurteilte junge Frau. Ihr gegenüber im Studio sitzt Mona, die immer wie eine große Schwester für sie war. Maryam hat mit Monas Vater in einer Zeitehe gelebt. Jetzt ist sie des Mordes an ihm angeklagt. Vor laufender Kamera und Millionen von Zuschauern, muss Maryam um Vergebung und um ihr Leben kämpfen. In Anspielung auf eine beliebte Iranische Fernsehshow, inszeniert der iranische Filmemacher Massoud Bakhshi (A RESPECTABLE FAMILY) das TV-Studio als Bühne für ein dramatisches Kammerspiel, das hinter dem persönlichen Schicksal seiner Hauptfiguren auch die gesellschaftliche Dimension der Geschichte offenlegt. (Quelle: Verleih)
Eine respektable Familie

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