Sprechstunde

Eine fremde Sprache bringt unterschiedliche Menschen zusammen und öffnet ihr Herz füreinander. Ein Film als Lehrstunde in gelebter Demokratie über einen Ort der Hoffnung, an dem soziale und kulturelle Grenzen aufgelöst werden und an dem der Einsamkeit in einer fremden Welt getrotzt wird. Die Bibliothek im Centre Pompidou, eine der größten in Paris, ist ein magischer Ort. Dort treffen sich täglich mehr als 4000 Menschen aus aller Welt, um friedlich mit- oder nebeneinander zu lesen, zu lernen, plaudern, Musik zu hören oder im Internet zu surfen - in einer unglaublich vibrierenden und doch konzentrierten Atmosphäre. Inmitten des weitläufigen Areals gibt es einen nahezu märchenhaften Platz: in einem kleinen Glaskubus treffen sich wöchentlich die unterschiedlichsten Menschen aus allen Himmelsrichtungen, um beim "Atelier de Conversation" ein kleines Wunder geschehen zu lassen: Da sich alle in einer ihnen fremden Sprache, auf französisch, unterhalten, wählen sie die Worte so behutsam aus, dass die schwierigsten Themen behandelt werden können und ein echter Austausch über die ganz großen Themen wie Politik, Heimat, Identität, Nationalität und die Liebe stattfindet. (Quelle: Verleih)

Film-Info

Filmstart:
07.06.2018
Entstehungsjahr:
2017
Regie:
Bernhard Braunstein
Genre:
Dokumentarfilm
Land:
Frankreich

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Stams

Dokumentarfilm

Stams
Das Schigymnasium Stams ist die Wintersport-Kaderschmiede des Alpenraums und eines der erfolgreichsten Ski-Internate der Welt. Wer hier herkommt, tut dies nicht aus bloßer Liebe zum Sport - sondern kommt, um zu den Besten zu gehören: Um seine Träume zu verwirklichen, mit dem Bewusstsein, dass es am Ende nur ein bis zwei Prozent aller Schüler:innen schaffen, sich im Spitzensport durchzusetzen. Regisseur Bernhard Braunstein blickt ein Jahr lang hinter die Kulissen von Stams und zeigt den penibel getakteten Alltag aus hartem Training, Unterricht, spärlicher Freizeit und Internatsleben. Mit enormer Disziplin und eisernem Willen bringen sich die Jugendlichen immer wieder an ihre körperlichen sowie mentalen Grenzen. Dabei zeugen die vielen Verletzungen und Physiotherapiestunden vom Risikosport, der hier betrieben wird. Trotz der sportlichen Konkurrenz verbinden die jungen Sportler:innen enge Freundschaften, die sie zu einer Art Schicksalsgemeinschaft werden lassen. In den gemeinsamen Momenten zwischen Training, Schule und Wettkampf motivieren sie sich gegenseitig, spenden einander Trost und lachen über Erlebtes. Was verlangt es den Jugendlichen ab, sich mit bedingungslosem Einsatz auf ihre sportlichen Ziele einzuschwören? Wie gehen sie mit dem ständigen Leistungs- und Erfolgsdruck und den damit einhergehenden Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen um? Und was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Ganz nah und mit großer Empathie folgt STAMS den Jugendlichen durch die Höhen und Tiefen eines Schuljahres und zeigt, was es bedeutet, sich in jungen Jahren für eine Sportkarriere zu entscheiden. (Quelle: Verleih)