Tehran Without Permission (OmU)

"Tehran Without Permission" ist ein Porträt von Teheran, sagt Regisseurin Sepideh Farsi. "Teheran ist voller Widersprüche, eine Kombination von Religion und Laizismus, Tradition und Moderne, Armut und Wohlstand, Hightech und Retro-Urbanität. Sepideh Farsi hat ausschließlich mit Handykamera gedreht, was ihr die Freiheit gab, sich in der Stadt zu bewegen, ohne aufzufallen und die Distanz zu ihren Gesprächspartnern gering zu halten. Wie die Musik einer iranischen Rapgruppe, die niemals öffentlich spielen darf, aber ungemein populär ist. Die Gegensätze der Stadt spiegelt der Film als Gesellschaft im Widerspruch: zwischen streng religiöser Doktrin und ausschweifenden Festen. Eine faszinierende Collage - Teheran hautnah. (Quelle: Filmfest Hamburg 2009)

Film-Info

Filmstart:
01.01.1970
Entstehungsjahr:
2009
Regie:
Sepideh Farsi
Land:
Iran

Tehran Without Permission

Spielzeiten in Falkensee und Umgebung

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von Sepideh Farsi

Die Sirene

Animation

Die Sirene
1980, Abadan. Die Ölhauptstadt des Irans trotzt der irakischen Belagerung. Der 14-jährige Omid bleibt bei seinem Großvater in der Stadt und wartet auf die Rückkehr seines älteren Bruders von der Front. Auf seiner Suche nach ihm trifft Omid auf außergewöhnliche Menschen, von denen jeder seine eigenen Gründe hat, Abadan nicht zu verlassen. Als sich die Lage immer weiter zuspitzt, entdeckt Omid ein Schiff im Hafen von Abadan, das er zu seiner Arche macht, um alle, die er liebt, zu retten. (Quelle: Verleih)